Wohnraum schaffen auch für gefiederte Freunde

Eigentlich wollte Maximilian von der Herberg aus Heilbronn gerne ein Sozialpraktikum machen. Am Ende hängte er nun im Heilbronner Stadtwald Nistkästen auf – eine kuriose Entwicklung, bei der die LebensWerkstatt eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielte.

Wie gesagt, “eigentlich” wollte der 14-Jährige vom Mönchseegymnasium ein Sozialpraktikum machen und bewarb sich dafür unter anderem bei der LW. Doch wegen Corona geht das zur Zeit einfach nicht. Maximilian wollte aber trotzdem gern ein soziales Projekt auf die Beine stellen und gründete mit fünf Mitschülern die Heilbronner Waldpaten. Ihr erstes Ziel – Nistkästen für den Heilbronner Stadtwald. Da kam dann wieder die LebensWerkstatt ins Spiel, denn weil die Idee im Haus großen Anklang fand – und nicht nur, weil man inzwischen ja so einige Erfahrung mit der Erschaffung von Wohnraum hat – , wurden die Nistkästen kurzerhand in der Schreinerei gefertigt und Vorstand Friedemann Manz übergab den Waldpaten 35 Bausätze. Passt ganz gut, denn passend zu ihrem Farblogo möchte die LebensWerkstatt insgesamt grüner werden. Nachhaltigkeit und Ökologie spielen etwa bei den Neubauprojekten in Bad Friedrichshall und Heilbronn-Nord eine wichtige Rolle. Beide Wohnhäuser sollen ökologisch wertvolle Gärten bekommen, die auch der Seele gut tun. Fördermittel gibt es für Grünanlagen allerdings kaum, deswegen wurde auch das Spendenprojekt “Gartenträume” gestartet, bei dem alle mithelfen können, auch ohne einen grünen Daumen zu haben. Und “on top” gab es von den “Waldpaten” einen Scheck über 350 Euro als Dankeschön für die Unterstützung durch den Bau der Nistkästen! Herzlichen Dank für das tolle Projekt und natürlich auch für die Spende an die LebensWerkstatt!

18.03.2021